Wie immer die Frage bleibt…

Wie immer die Frage bleibt

„Wir sind nicht Eigentümer, nur Nutznießer der Erde, und haben sie nachfolgenden Generationen verbessert zu hinterlassen.“
(Karl Marx)

Einer gängigen Definition nach meint Politik den alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens durchdringenden Kampf der Klassen und ihrer Parteien, der Staaten und der Weltsysteme um die Verwirklichung ihrer sozialökonomisch bedingten Interessen und Ziele. Die Frage konkret gestellt, warum ich in diesem Handlungsfeld im Rahmen meiner Möglichkeiten mitwirke, so lautet die Antwort: Es gilt eine Welt zu verändern. Das ist ein ehrenwerter Anspruch, er begründet sich in nichts Geringerem als Anstand, Ethik und Moral. Angewandter Altruismus und praktiziertes Gutmenschentum sind die Triebfedern. Es geht um mich, um Politik und um die Dinge des Lebens. Die Dinge wie sie sind, wie sie waren und wie sie sein können, sollen, werden. Mein Impetus speist sich aus der Erkenntnis, dass es Werte gibt, die wichtiger sind als wir selbst: Ideen und Ideale. Visionen und Utopien. Gerechtigkeit, Solidarität, Nächstenliebe. Eine bessere Gesellschaft, eine bessere Welt.

Ich lege Zeugnis ab über einen Teil meiner sozialen Aktivitäten und politischen Tätigkeiten der jüngeren Vergangenheit. Auch möchte ich andere ermutigen, sich einzubringen. Gutmeinende, Gleichgesinnte und fortschrittlich Empfindende mögen sich in ihrem eigenen Engagement bestärkt fühlen. Wehrt euch, macht euch schlau und eurem Unmut Luft. Geht auf die Straße und in die Verbände, Initiativen und Parteien. Empörtheit, Initiative und Engagiertheit zeitigen überdies positive Nebeneffekte: Sie befördern Bewusstsein und Selbstsicherheit, festigen die Persönlichkeit und wirken nachhaltig sinngebend und identitätsstiftend. Wahr ist aber auch, dass angewandte Politik Beharrlichkeit und Ausdauer, Weitsichtigkeit und Geduld braucht. Man bemüht einen Riesen-Apparat, dreht an zahllosen Stellschrauben um kaum merkliche Veränderungen zu erreichen. Es braucht einen langen Atem, geballtes Fachwissen und den Inbrunst von Überzeugung. Bürokratische Hürden, der innere Schweinehund und die Mühen der Ebene sind zu nehmen. Das Zauberwort lautet: Trotzdem. Das Gegebene führt zum Widerspruch. Widerspruch führt zu Kritik. Kritik führt zu Protest. Protest führt zu Widerstand. Widerstand führt zu Veränderung.

Meine Be- und Erkenntnise gliedern sich in folgende Bereiche: Zu den elementaren Themen Arbeit und Zeit, Wohnen und Leben, Wirtschaft und System, Werbung und Wachstum, Verkehr und Umwelt sowie Kunst und Kultur habe ich meine Ansichten dezidiert dargelegt. Das fortlaufend aktualisierte Archiv versammelt eine bunte Auswahl eigener Texte der vergangenen zwanzig Jahre, die zumeist nur einer überschaubaren Gegenöffentlichkeit bekannt sein dürften. Bereits im ersten Semester meines filmwissenschaftlichen Studiums habe ich seinerzeit eines gelernt: Menschen sehen gerne Menschen. Einige finden sich in der Bildergalerie. Manchmal will man wissen, mit wem man es zu tun hat: Meine politische Biografie liegt in tabellarisch-chronologischer Kurzform vor. Zitate haben die wunderbare Eigenschaft, eigene Ausführungen zu belegen, zu verstärken und im besten Falle zu veredeln. Eine pittoreske Auswahl habe ich in der gleichnamigen Rubrik abgelegt, sie laden zum Nachdenken, Staunen und Schmunzeln ein. Die elementare Grundstruktur des Internets ist auf dem Verweis aufgebaut. Daher ist die Rubrik Links und Verweise quasi obligatorisch. Gleiches gilt für den Kontakt, in den man mit mir treten mag. Über ein positives Feedback und einen konstruktiven Dialog würde ich mich sehr freuen. Verrisse, Schmähungen und Kritik sind hingegen nicht so gerne gesehen;-)

Mit sozialistisch-solidarischen Grüßen,

Michael